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03.08.2010
Die Zitadelle Spandau ist kein zweites Duisburg
Die CDU-Fraktion Spandau weist die Kritik des Spandauer SPD-Chefs Raed Saleh und des Chefs der Bühne in der Wuhlheide Wolfgang Köllen am Sicherheitskonzept der Zitadelle Spandau zurück. Vergleiche zwischen dem Loveparade-Unglück und der Zitadelle Spandau seien vollkommen unangebracht, erklärte Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion, heute.
Der Spandauer SPD-Kreischef Raed Saleh hatte nach dem tragischen Loveparade-Unglück von Duisburg den Veranstaltungsort Zitadelle Spandau als Sicherheitsrisiko dargestellt. Auch Wolfgang Köllen, Betreiber der Kindl-Bühne Wuhlheide, wies plötzlich auf Sicherheitsbedenken in der alten Festung hin.
 
Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau, erklärt:
"Die Zitadelle Spandau ist kein zweites Duisburg. Mit einer solchen Katastrophe und dem Wahrzeichen Spandaus macht man keine Sommerloch-Politik. Der Spandauer SPD-Chef will sich profilieren und schadet damit dem Ansehen des Bezirks. Dass er damit selbst in seiner Partei allein dasteht, zeigt der heutige Leserbrief des SPD-Bezirksverordneten Dr. Matthias Judt in der Berliner Morgenpost, der anmahnte, die Kirche im Dorf zu lassen.
 
Die Veranstaltungen auf der Zitadelle müssen sicher sein. Niemand im Bezirk würde Veranstaltungen gutheißen, bei denen bewusst mit dem Leben von Menschen gespielt wird. Daher ist es richtig, auch nach den Erkenntnissen von Duisburg das Sicherheitskonzept zu überprüfen und zu verbessern.
 
Zur Loveparade kommen Hunderttausende, zu den Konzerten in der Zitadelle maximal Zehntausend. Anders als in Duisburg befinden sich vor der Einlasskontrolle in Spandau keine langen Tunnel; auf der Zitadelle wird die Einlasskontrolle schon vor dem nunmehr kritisierten Burgtor durchgeführt, um eben immer die Flucht- und Rettungswege garantieren zu können. Weit über 8000 m² Rettungsfläche stehen in der Zitadelle Spandau neben dem Innenhof zur Verfügung.
 
Den Eventualfall wird man nie ausschließen können. Niemand, auch nicht Herr Köllen, wird behaupten, dass stolpernde Menschen auf den Treppen in der Waldbühne und in der Kindl-Bühne Wuhlheide, die dann andere Besucher zu Fall bringen und so mindestens schwere Verletzungen verursachen, vermeidbar sind."
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Kommentare
03.08.2010
Wuhlheide
von Jochen
Da standen bei dem Herrn aus der Wuhlheide wohl kommerzielle Gründe im Vordergrund?
 

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