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05.09.2010
Eine Trinkerstube für die Neustadt?
Stadtrat Matz stellt umstrittenes Konzept vor
Die CDU-Fraktion Spandau fordert Stadtrat Martin Matz (SPD) auf, die Bürgerinnen und Bürger zur Akzeptanz einer geplanten Trinkerstube in der Spandauer Neustadt zu befragen. Wie Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion, erklärte, müsse eine fester Treff für Alkoholkranke eine breite Akzeptanz im Kiez haben.
Arndt Meißner, Vorsitzender der CDU-Fraktion Spandau
In der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Seniorenfragen am 01.09.2010 wurde das Konzept für die „Aufsuchende Sozialarbeit zur Problematik des Alkoholmissbrauchs in der Spandauer Öffentlichkeit“ vorgestellt. Durch SPD-Stadtrat Matz wurde hierfür der Träger Fixpunkt e. V. ausgewählt, der im Ausschuss Rede und Antwort stand. Hierbei wurde deutlich, dass der Schwerpunkt der bisherigen Arbeit im Ortsteil Neustadt liegt, da insbesondere im Ortsteil Wilhelmstadt durch den Träger „noch weniger Hinweise auf problematisch Alkoholkonsumierende als in der Altstadt gefunden wurden“. Dem wurde durch die Vertreterin der Stadtteilkonferenz Wilhelmstadt deutlich widersprochen. Auch die Vertreterin der Altstadt bat darum, diesen Ortsteil mit seiner Problematik am Markt nicht zu vergessen.

Bei der Vorstellung des Jährlich mit 180.000 Euro für das Jahr 2010 bzw. 150.000 Euro für das Jahr 2011 ausgestatteten Projektes wurde dann zum Erstaunen der Ausschussmitglieder bekannt, dass rund 2/3 der Mittel in stationäre Angebote gehen sollen und nur rund 50.000 Euro für das eigentliche Streetwork bleiben.

Als stationäres Angebot durch Fixpunkt soll die „alte Post“ in der Schönwalder Str. dienen. Die 140 qm große Räumlichkeit soll neben einem Büro des Trägers und Beratungsmöglichkeiten auch eine Aufenthaltsmöglichkeit für Trinker beinhalten, wo diese weiter Alkohol konsumieren dürfen.

Hierzu führt Arndt Meißner, Fraktionsvorsitzender der CDU in der BVV Spandau, aus:
„Neben der Tatsache, dass der Großteil des durch die BVV für Streetwork freigegebenen Geldes nun in stationäre Angebote fließt ist insbesondere der Ansatz des Trägers eine Trinkerstube einzurichten äußerst problematisch. Gerade im Bereich der „alten Post“ sind zahlreiche andere Geschäfte und eine Bankfiliale. Hier sind Konflikte vorprogrammiert. Bei so weitreichenden Planungen sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Neustadt mit ein zu beziehen.
Ich appelliere auch an die Beteiligten, die Ortsteile Wilhelmstadt und Altstadt nicht zu vergessen!“


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